Flyball ist ein rasanter und spannender Spaß für das ganze Rudel!

 


Flyball ist in den 70er Jahren in Kalifornien/USA entstanden. England war das erste europäische Land, dass Flyball einführte. Danach wurde es in Belgien und als drittes in den Niederlanden eingeführt. 1991 wurde im Rahmen der Welthundeausstellung in Dortmund Flyball in Deutschland eingeführt. 2002 fand der erste NRW-Cup statt und seit 2005 gibt es in Deutschland ein einheitliches Regelwerk.

Die Basis von Flyball ist die sinnvolle Beschäftigung von Hunden und  dabei Spaß zu haben. Flyball ist ein Sport für alle Hunde, egal welche Rasse und Größe. Es ist ein Mannschaftssport und das Teamgefühl zählt. Auch die Bindung zwischen Hundeführer und Hund wächst.

Zwei Mannschaften mit je vier Hunden (+ zwei Ersatzhunde) starten gleichzeitig auf zwei parallel aufgebauten Parcours. Das schnellere Team kommt in die nächste Runde der Ausscheidung. Die Bahn für den Wettkampf besteht aus einer Start- und Ziellinie, 4 Hürden in gleichmäßigen Abständen und einer Wurfmaschine (Box). Die Hunde werden über die Hürden vorausge schickt, steigen auf ein Trittbrett an der Maschine, fangen den hoch geschleuderten Ball und appotieren ihn über die Hürden zurück zum Hundeführer. Wenn der erste Hund die Ziellinie überschreitet, startet der nächste. Das Team, welches als erstes alle vier Durchgänge fehlerfrei absolviert hat gewinnt den Wettstreit.

Es zählt immer das ganze Team. Die an einem Turnier teilnehmenden Mannschaften werden in Divisionen eingeteilt, die Ihrem Leistungsgrad entsprechen. Jede Mannschaft gibt selber eine Referenzzeit an. Mit dieser wird das Team in die passende Division eingestuft. So erhält jeder die Chance in seiner Division zu gewinnen, da immer gleich starke Gegner am Start stehen.

Die Hürdenhöhe ist mindestens 17,5 cm und maximal 35 cm hoch. Sie richtet sich nach dem kleinsten startenden Hund in einer Mannschaft.

Schwimmerwende ist die Drehung des Hundes auf einer Flyballbox. Es ist die schonenste Art für den Hund und außerdem die schnellste Art der Wende.

Das Wichtigste bei einem Flyballwettkampf sind die Wechsel. Mit dem Wechsel der Hunde an der Start- und Ziellinie entscheiden sich Läufe.

Flyball bereitet dem Hund und dem Hundeführer gleichermaßen viel Spaß. Für den Hundeführer liegt der größte Reiz an diesem Sport darin, dass es ein Mannschaftssport mit einmaligen Teamgefühl ist. Der Hund darf, wie er es ja besonders liebt, seine Schnelligkeit, Springfreude und sein Apportiergeschick unter Beweis stellen.

Wen einmal das Fieber gepackt hat kann es bis zum nächsten Race dann kaum noch erwarten.

(Quelle: Auszugsweise www.flyball.de)